History since 2001

Im Jahr 2001 wurden die Zuschauer in der Arena Riesa Zeugen der ersten NIGHT of the JUMPs.
Die in Deutschland entstandene Serie hat sich in den vergangenen Jahren zur extremsten Freestyle Motocross-Tour und wurde zum sportlichen Maß aller Dinge im weltweiten FMX.

2001 Riesa

2001 NIGHT of the JUMPs Riesa

Der sportliche Wert der Wettbewerbe überzeugte auch diejenigen die ihn erst für eine Zirkus oder Freakshow betrachteten. Veranstalter aus aller Welt interessierten sich zunehmend für die NIGHT of the JUMPs und so fanden bereits 2004 die ersten Events in Afrika / Namibia statt.

2004 NIGHT of the JUMPs Namibia

2004 NIGHT of the JUMPs Namibia

Der wachsende Erfolg brachte die Aufmerksamkeit und Anerkennung der FIM mit sich. 2006 fand dann die erste gemeinsame World Championship statt. Mathieu Rebeaud aus der Schweiz wurde erster offizieller Weltmeister, gefolgt von Ailo Gaup 2007, Remi Bizouard 2008 und 2009 und Libor Podmol 2010.

Libor Podmol FIM Freestyle MX Weltmeister 2010

Libor Podmol FIM Freestyle MX Weltmeister 2010

Der Erfolg der Serie wurde mit den Jahren immer größer, mit den steigenden Zuschauerzahlen kamen neue Sponsoren und schufen die Möglichkeit, sowohl den Sport als auch die NIGHT of the JUMPs immer weiter zu entwickeln. Die Qualität des Fahrerfeldes stieg mit jedem Jahr und hält jedem internationalen Vergleich stand.

NIGHT of the JUMPs Berlin

NIGHT of the JUMPs Berlin

Neue Talente werden überall auf der Welt beobachtet und bekommen bei Wettbewerben mit spezieller Vorqualifikation die Chance auf eine Teilnahme. Wer sich hier behaupten kann, erhält eine Einladung zu ausgewählten WM Läufen. Libor Podmol und Maikel Melero beispielsweise sind durch diese „harte“ Schule gegangen. Ein weiteres gutes Beispiel für den Aufbau junger Talente ist  David Rinaldo, der Weltmeister von 2013. Der Franzose wurde 2010 als Ersatzfahrer für seinen Freund Brice Izzo nominiert und brachte seinen unvergleichlichlen Stil in die Veranstaltung ein.

David Rinaldo im Jahr 2011

David Rinaldo im Jahr 2011

Diese Fahrer sind Vollblutprofis und trainieren tagtäglich mit Personal Trainern an ihrer Fitness und ihrem „Style“. Neue Tricks werden zunächst im „Foampit“ (einer Art Schwimmbecken, dass mit Schaumstoffwürfeln gefüllt ist) erlernt, bis sie sicher sitzen – erst dann wird auf „Dirt“ gesprungen, kurzum eine Entwicklung von der belächelten Freakshow hin zum Hochleistungsport.

NIGHT of the JUMPs Track 2016

NIGHT of the JUMPs Track 2016

Doch nicht nur die Sportler sind professioneller geworden sondern auch die gesamte Logistik hat sich seit 2001 permanent entwickelt. Hinter den Kulissen arbeiten jeden Abend bis zu 180 Personen (Fahrer, Licht- & Pyrotechniker, Regie, Judges, Kameramänner, Fotografen, Helfer, Trucker, Girls, etc.) daran, die Zuschauer in der Halle und am Bildschirm mit der extremsten Freestyle Motocross Action weltweit zu packen. Was mit zwei 7,5t LKWs im Jahr 2001 begann, tourt inzwischen mit fünf Sattelschleppern durch die Welt und wird dabei von weiteren 100 LKWs unterstützt, die regional Maschinen, Licht, Erde oder sonstiges Zubehör in die Halle bringen.